Zumindest hat es sich so angefühlt ^^ Gestern, bei Regen und Schmuddelwetter verirrte sich kein einziger Kunde in mein Lädchen. Da war ich abends schon ein wenig geknickt :( Aber da sowieso in den ganzen vier Stunden nur EINE Frau mit Kinderwagen vorbeilief, geht das schon in Ordnung.
Heute war es dann wieder komplett anders - ein junges Paar kam SEHR zielstrebig reingetrabt. Es war Julians Kunstlehrerin, ich habe sie gar nicht erkannt :D Sie hat mich um etwas Kleidung erleichtert und wird sicher nochmal wieder reinschauen.
Ansonsten war heute Plaudertag, es kamen einige Leute vorbei, die noch nicht wussten, was ich jetzt so treibe. Praktisch, das Lädchen in der Nähe der alten Wohnung zu eröffnen. Ein paar Flyer zum Weiterverteilen und In-der-Kita-auslegen bin ich dann auch noch losgeworden.
Jetzt werde ich noch etwas Werbematerial bei vist*print bestellen, damit ich auch besser gesehen werde. Noch gehe ich etwas unter, das muss DRINGEND anders werden! Samstag bekomme ich noch einen Kundenstopper, ein IchhassedieseDingerdieimmeraufmGehwegstehen-Teil :) Ihr wisst schon *gg*
Eine Dame hat mir nun schon 2x Kommi-Ware gebracht - und acht Frauen haben es gesagt, aber nicht getan. Guter Schnitt, meint Ihr nicht?
Alles in allem bin ich zufrieden. Der Laden ist noch nicht mal ne Woche geöffnet, ich habe wenig Werbung gemacht - mehr kann ich nicht verlangen.
Aber ein paar gedrückte Däumchen wünsche ich mir trotzdem!
Donnerstag, 19. August 2010
Sonntag, 15. August 2010
Wie es wurde, was es ist...
Einige haben das Wachsen und Werden meines "dritten Kindes" ja aufmerksam verfolgt. Hier aber nochmal alles der Reihe nach.
Im April/Mai stöberte ich in einem örtlichen Second-Hand-Laden, während ich auf J. wartete, der bei der Logopädin weiterhin an seiner Aussprache feilte. Der Inhaber der "Wühlmaus" erzählte, dass er demnächst in den Ruhestand gehen wolle, der Laden werde also frei. Also bin ich völlig aufgeregt zu meinem Mann nach Hause gefahren, "Schatz, ich MUSS Dir unbedingt was erzählen!". Und Schatz sagt: "Wir gucken es uns morgen an - schlaf ne Nacht drüber, wenn Du dann immer noch willst, machen wir es!" (Ja, er sagte "wir" und er meint es auch so :)).
Es folgte eine Besichtigung und Telefonate mit der Vermieterin, dann wurde klar: Ich kann sogar ein anderes Ladenlokal bekommen. Zum gleichen Preis, mit mehr Laufkundschaft.
Und das sah dann damals so aus, wie es in meinem FB-Album zu sehen ist (ich kann gerade nicht auf die Bilder zugreifen).
Es folgte einiges an Arbeit und Schwierigkeiten. Erst wollte die Farbe ums Verrecken nicht an der Wand bleiben. In meiner Verzweiflung rief ich einen Maler an - der verlangte einen völlig utopischen Preis. Also biss ich in den sauren Apfel und schwang den Pinsel. Mehrmals. Es war schrecklich. Aber nach 2-3 Anstrichen sah es recht ordentlich aus. Also konnte auch der Boden verlegt werden.
Rumpel-Laden...
Dann ging es daran, die Regale zu montieren. Da waren sie wieder - die Schwierigkeiten. Denn in der Wand befinden sich Eisenträger oder wasauchimmer. Aber: der kluge Gatte war stärker und so hing immerhin am Donnerstag (Samstag war Eröffnung) an einer Seite ein Regal. Soweit, so gut. So konnte es weitergehen. Ging es aber nicht, war ja klar. Denn die zweite Wand bestand lediglich aus Rigips. Na fein - und nu? Umdisponieren, darin bin ich ja mittlerweile Meisterin. Also nur wenig an die Wand, der Rest wird mit Holzregalen ersetzt (demnächst).
Der Tresen ist auch so ein Thema für sich. Erst hat der Aufbauhelfer keine Zeit, dann fehlen Befestigungselemente, die man aber so nicht kaufen kann. Muss man bestellen, dauert ewig. Was mache ich also? Improvisieren. Auch darin bin mich mittlerweile im Fortgeschrittenen-Stadium... Der alte Schreibtisch dienst als Ersatz, nicht schön, aber immerhin aufgebaut :D
Gut, mittlerweile ist Freitag. Die Familie ist entschwunden, die Brut muss ins Bett. Egal, Sachen auf Bügel hängen, sortieren und putzen geht alleine eh besser. Und dann? Genau, ich muss noch zur Sparkasse im Nachbarort - die haben einen Geldwechselautomaten. Haben sie? Haben sie nicht MEHR. Argh! Also ohne Wechselgeld eröffnen, macht ja nix. Mut zur Lücke.
Und ganz plötzlich, ich weiß nicht wie, war Samstag. Der 14.08. - der Tag, auf den ich lange hingearbeitet hatte. Und anstatt dann - wie die Tage vorher - mal anständig aufgeregt zu sein, war ich die Ruhe selbst. So ging es um 9 Uhr mit den Kindern im Schlepptau auf in Richtung Laden.
Dort konnte ich dann das hier sehen:
vom Eingang aus links
Fensterseite
die böööööse Rigips-Wand
vom Fenster aus, mit Tochters Arm :)
Wie man sehen kann, ist noch jede Menge Platz für Neu- und Kommissionsware. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut :)
Die Kids haben sich dann nützlich gemacht:
Flyer-Verteiler auf Kundenfang
Während ich mich dann nochmal am Anblick erfreute :
| ich mag apfelgrün :) |
Viele kamen zum Schauen, einige wollen auch Sachen in Kommission bringen und eine Kundin hat konkrete Wünsche geäußert, was sie dringend für ihr Baby (im Landeanflug) benötigt.
Es ist natürlich alles noch etwas naggisch, aber ein paar Bilder werde ich noch besorgen. Was wäre die HOPPETOSSE ohne Pippi-Langstrumpf-Poster an der Wand?
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